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Fremde Welten im Jianghu - ein Hobbyprojekt

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Nur der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass ich keineswegs komplett mit dem Schreiben aufhöre, auch wenn das Rentenalter naht. Zum einen werde ich einige Verlagsprojekte noch weiter betreuen, zum anderen juckte es mir lange in den Fingern, etwas ganz Neues zu schaffen. Was meinen Interessen abseits des Alltags gewidmet sein soll. Wer neugierig ist, kann gerne einfach mal bei Lao Pangzi im Jianghu vorbeischauen. Dort fröne ich jetzt meiner Passion für asiatische Abenteuer ... mit Exkursen über geschichtliche Themen bis hin zu Klemmbausteinen.  Ein " Work in Progress ", wie man so schön sagt. Das keineswegs in Stress ausarten soll, sondern gemächlich und je nach Lust und Laune mit Inhalten gefüllt wird. Kleine Häppchen, manchmal auch große Speisen (mit entsprechend langer Zubereitungs- und Garzeit), und ohne jeden Zwang zur regelmäßigen Bespassung des (wahrscheinlich ohnehin kleinen) Publikums. 

Die alten Rittersleut von Wien (und Imai)

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Vor einigen Jahren streifte ich des (sehr heißen) Sommers fasziniert durch das Kunsthistorische Museum Wien , genauer gesagt (und ganz speziell) die Hofjagd- und Rüstkammer . Selber nur bewaffnet mit der Kamera, und transpirierend wie eine Wildsau bei der Hatz. Während ich dann so Bild nach Bild nach Bild schoss, erwähnte ich Herself gegenüber: "Früher gab es mal eine ganze Menge von diesen Rüstungen als Bausatz!"  Was antwortete sie? "Und die hast Du nicht ...?" Eine Challenge? Eine Challenge!  Ich versuchte, mich zu erinnern - es gab da also, meinte ich, vier Bausätze von Imai. So in den frühen 1980ern. Einen hatte ich mal. Nie gebaut, irgendwann gewinnbringend verkauft. Imai ist jedoch lange weg vom Fenster, selbst in Japan nur noch antiquarisch in Erscheinung tretend. Aber, vielleicht, bei eBay? Wie Marcel Proust, Madeleine in der Hand, sagen würde: " À la recherche des maquettes perdus. "  Und siehe, gerade endete eine Auktion. Verpasst. Was aber hatt...

Eine Art Prolog

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Blogging? Das ist doch so "Old School"! Wer liest denn das? Wie soll man da auf Reichweite kommen? Und warum jetzt wieder?  Ich versuche eine Erklärung.  Lange habe ich auf Facebook einen Microblog betrieben (so man denn Postings dort mit dem klassischen Blog vergleichen kann), meine Präsenz im Internet auf Social Media reduziert. Der ganz banale Grund? Genug um die Ohren. Auch eine gewisse Schreibunlust, da ich ja beruflich schon viel schreibe. Und, ich gebe es gerne zu, ab und an der Gedanke, dass es ohnehin keine Sau interessiert, was ich so von mir gebe. Abgesehen vom fixen "Like" vielleicht. Das aber wieder wenig aussagt. Eigentlich nichts. Das brachte mir zwei Dinge ins Leben ... Freude und Frust. Freude, eine Spielwiese gefunden zu haben, auf der ich auch alte Bekannte wiederfinden kann. Frust, dass diese Spielwiese oftmals fremdgesteuert wird. Oftmals? Im Grunde ja immer, denn Social Media wollen letztlich den Kunden so gut wie möglich ausbeuten. Dabei ist e...