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Social Media post mortem

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So, nun lebe ich also mehrere Wochen ohne soziale Medien ... und siehe, ich vermisse sie eigentlich nicht. Wichtige Kontakte auf Facebook wurden mit dem Messenger am Leben gehalten, andere Leute melden sich per eMail, manch Mensch liest hier mit.  Gut, ich gebe zu, der Blog könnte etwas mehr Leben gebrauchen. Nicht nur von meiner Seite, auch von den Reaktionen her. Zugegeben, es macht doch etwas mehr Mühe, Gedanken auszuformulieren. Auf jeden Fall mehr Mühe, als schnell ein "Like" zu klicken. Und auch mir bringt ein Beitrag hier mehr Arbeit ins Haus als flink etwas in den Feed zu feuern. Das Experiment mit einem Kurzbeitrag im Stil von Facebook sehe ich als gescheitert an. Keine Reaktion, interessiert also anscheinend niemand, warum sich dafür dann abrackern? So werde ich dann wohl nur noch längere Beiträge hier abladen. Lesestoff, oder kleine Bilderstrecken. Keine Sorge, es wird nicht der heimische Dia-Abend. Und, ganz ehrlich, ich weiß auch noch nicht genau, was da kommen s...

Friedhof der Kuscheltechnologie

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Aus gegebenem Anlass musste ich den Dachboden, irgendwann mal als "Man Cave" vorgesehen, etwas bereinigen ... der Weg zum Wertstoffhof steht an, und so sollen dann Papier- und Pappdinge den Weg alles Irdischen gehen. Zur Reinkarnation freigegeben.  Und als ich so sinnierte, was weg kann (eigentlich alles, oder mindestens 90%, denn es lagert seit Jahren unvermisst da oben), da schweifte mein Blick auch auf einige Elektrosachen. Die ich gleich mitnehmen könnte. Mal sehen, was ich so aus dem Gedächtnis zusammenkriege: VHS Rekorder, Compact Cassette Deck, Walkman, CD Spieler, DVD Spieler, Floppy 3.5 externes Laufwerk, zwei Satellitenempfänger, Equalizer, Tuner, Scanner, Drucker, 4:3 Monitor, analoger 4:3 Fernseher, kaputte Digitalkamera, noch 'ne kaputte Digitalkamera, und noch eine, gleich fünf obsolete Handys, diverse Ladegeräte. Ich glaube, ich muss doch zweimal fahren. Und befürchte gleichzeitig, dass dies eigentlich nur die Spitze des Eisbergs ist. Denn in der Werkstatt ...

Wer nicht fragt, bleibt dumm ...

Herself hat Lieferanten aus dem Ausland im Haus, und mitten in der Runde kommt eine Frage auf: warum eigentlich haben viele irische Autos diese Aufkleber mit L oder N?  Noch bevor sie was sagen kann, liefert ihr Chef eine einleuchtende Erklärung: "Politik, alles Politik ... Nationalisten fahren mit dem N, Loyalisten mit dem L." Zufrieden nickt der Gast. Und reist mit mehr Wissen wieder heim.

Darwin oder doch nicht?

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In Irland scheint es gerade einmal mehr einen Wettbewerb um den aktuellen Darwin-Award zu geben. Und das hängt vielleicht auch mit Social Media zusammen. Oder Langeweile im Sommerloch. Oder Dummheit.  Die Fakten sind haarsträubend:  Am zweiten Augustwochenende, im Morgengrauen, verwandelte sich eine einfache Fahrt auf der M50 für einen Mann in einen grauenhaften Alptraum. Denn ihm kam, frisch von der Rampe bretternd, ein Geisterfahrer entgegen. Frontalzusammenstoß, neun Menschen teils schwer verletzt. Im Kleinwagen (!) auf der falschen Spur nicht weniger als acht Teenager. Alles Party oder was? Das vergangene Wochenende dann ein ähnliches Szenario auf der M9 im County Kildare, auf dem Weg in den Urlaub kam vier nichts ahnenden Fahrzeuginsassen um drei Uhr nachts ebenfalls ein Fahrzeug entgegen. Wieder ein frisch von der Auffahrt rasender Geisterfahrer, wieder ein Frontalzusammenstoß. Diesmal nicht so "glimpflich" - aus dem Wrack des falsch fahrenden BMW schnitt die Feuerwehr ...

High Noon am Monatsende: Adieu Facebook!

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  So, es ist vollbracht ... pünktlich zum Monatsende und genau zur Mittagsstunde habe ich mein Facebook-Profil auf Dauerpause gesetzt. Das bedeutet, dass ich nicht mehr aktiv bin. Aber auch, dass der Messenger noch weiter funktioniert. Falls jemand nochmal ganz dringend in Kontakt treten will, und weder meine eMail-Adresse noch meine Telefonnummer kennt.  Diese Unkenntnis, gebe ich zu, betrifft den weitaus grössten Teil der Menschheit. Ich sehe es auch nicht mehr als notwendig an, mit der gesamten Internet-Gemeinde in (potentiellem) Kontakt zu stehen.  Damit gehen dann sechzehn Jahre, vier Monate und ein paar Tage Facebook (und Social Media insgesamt) dem Ende entgegen, die Gründe habe ich ja an anderer Stelle schon ausgiebig genannt . Gegen Ende des Jahres (spätestens) werde ich endgültig das Konto löschen, dann ist auch der Messenger weg.  Wer den dann definitiv abgefahrenen Zug verpasst hat, muss dann eben hier das Kontaktformular nutzen. Oder kann still und heim...

Das neue Normal im Klimawandel

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Heute soll es endlich einmal wieder regnen ... dass ich diesen Satz irgendwann einmal in Irland sagen oder schreiben würde, wer hätte es gedacht? Auch wenn die derzeit gar nicht so grüne Insel von den gröbsten Exzessen der paneuropäischen Hitzewelle verschont wurde: Es war (zu) trocken, und sehr, sehr warm. Für mich zu heiß.  Nun kann man argumentieren, dass eine deutsche Eiche standhaft ist. Allerdings hat die Eiche, die Herself seit fünfzehn Jahren liebevoll heranzüchtet, da eine andere Meinung. Der Juli ist noch nicht einmal zu Ende, und sie hat schon in den Herbst-Modus geschaltet. Knusprig braune Blätter. Die sich noch am Ast halten, aber auch da sehe ich schon ein leichtes Wackeln.  Und auf der Nachbarinsel wird vor dem Picknick im Schatten der Bäume gewarnt. Anscheinend krachen immer mehr knochentrockene Äste zu Boden. Aber Klimawandel ist bestimmt nur eine Lüge der Links-Rot-Grün-Versifften.

Fremde Welten im Jianghu - ein Hobbyprojekt

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Nur der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass ich keineswegs komplett mit dem Schreiben aufhöre, auch wenn das Rentenalter naht. Zum einen werde ich einige Verlagsprojekte noch weiter betreuen, zum anderen juckte es mir lange in den Fingern, etwas ganz Neues zu schaffen. Was meinen Interessen abseits des Alltags gewidmet sein soll. Wer neugierig ist, kann gerne einfach mal bei Lao Pangzi im Jianghu vorbeischauen. Dort fröne ich jetzt meiner Passion für asiatische Abenteuer ... mit Exkursen über geschichtliche Themen bis hin zu Klemmbausteinen.  Ein " Work in Progress ", wie man so schön sagt. Das keineswegs in Stress ausarten soll, sondern gemächlich und je nach Lust und Laune mit Inhalten gefüllt wird. Kleine Häppchen, manchmal auch große Speisen (mit entsprechend langer Zubereitungs- und Garzeit), und ohne jeden Zwang zur regelmäßigen Bespassung des (wahrscheinlich ohnehin kleinen) Publikums.