Am Aschermittwoch ist alles vorbei?

Jedes Jahr dasselbe … einige Tage Terror, am heftigsten vom Fettdonnerstag bis zum Fastnachtsdienstag, dann der große Katzenjammer bei den Narren. Und Einzug halten die, die das Ende der tollen Tage noch so richtig wichtig nehmen. Die sich meist irgendwie moralisch überlegen sehenden Menschen, die die Fastenzeit dazu nutzen, ihr Bessersein ins Rampenlicht zu rücken. Manchmal auf recht peinliche Art. Weiterlesen …

Und jetzt Australien …

Wie heißt es schon bei Matthäus (7:7, oder etwa nicht, Monsignore Mühlich?): „Bittet, so wird Euch gegeben.“ Also konnte ich kaum ablehnend reagieren, als die Brigitten (so der Kurztitel der Schwestern der Heiligen Brigitta) anfragten, ob sie nicht für ihr Jahresprogramm ein Foto des St. Brigid’s Well in Kildare verwenden könnten. Ein einfaches Heftchen, das lokal (in Malvern, Victoria, Australien) vom Kildara Centre verteilt wird, und auf die Aktivitäten der Nonnen innerhalb der Gemeinde aufmerksam macht. Weiterlesen …

Hünengräber im Kleinformat

Als ich noch ein junger Bursche (und auch etwas kleiner als heute) war, da zog ich mit meinem Opa durch die schleswig-holsteinische Landschaft. Und bekam so allerlei Flunkerei zu hören. Aber sah auch viele faszinierende Dinge. Denn Opa konnte alte Sachen entdecken, zeigen, erklären. Hatte einfach einen Blick dafür, und ein Talent. Und eine der interessantesten Kategorien für mich, das waren die Hünengräber. Weiterlesen …

Frühling, frisch ans Werk!

1. Februar in Irland, früher als Imbolc bekannt, heute als Lá Fhéile Bríde, St. Brigid’s Day. Samt Verschleppung „heidnischer“ Bräuche in das Christentum örtlicher Prägung. Und gemeinhin „Frühlingsanfang“ auf der Insel. Gut, beim Nachbarn blühen die Schneeglöckchen, aber so richtig Frühling ist es garantiert noch nicht. Für mich allerdings heißt es „Frisch ans Werk!“ Denn der nächste Reiseführer, der dicke DuMont, will überarbeitet sein. Teilweise auch nötig, muss man zugeben. Weiterlesen …

Deadline, Mon Amour!

Jedesmal könnte ich mich köstlich amüsieren, wenn Leute über zu knappe Zeitvorgaben stöhnen. Also, nicht wenn die Zeitvorgaben offensichtlich utopisch und nicht zu schaffen sind. Aber wenn der plötzlich unter Zeitdruck stehende Mensch es selbst versaut, dann ist mein Mitleid klein. Ich selber liebe Deadlines, Abgabetermine, Redaktionsschluss. Denn dabei weiß man, woran man ist! Leider begreifen viele Auftraggeber nicht, dass diese Termine auch für sie gelten. Weiterlesen …

„Schreibblockade“ wegen Wassollndas

Duster sieht es aus, wie auf dem Bild, und düster ist mir der Sinn … da hängt man an einer Auftragsarbeit, und findet eigentlich überhaupt keinen Zugang zum Thema. Weil man sich fragt, was der Auftraggeber sich jetzt eigentlich gedacht hat. Und prompt kommt der große Prokrastinator an die Oberfläche. Rausschieben. Mancher Schreiberling mag jetzt vollmundig von „Writers‘ Block“ schwafeln. Aber den, das wissen die Handwerker des Wortes genau, gibt es eigentlich gar nicht. Er ist eine Erfindung der Ausgebrannten, um ihre Untätigkeit zu entschuldigen. Weiterlesen …